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Nachtrag: linksextremistische Neofaschismus-Ausstellung des VVN/BdA

März 4, 2011
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Sagenhaft: man sagt „Rechtsextremismus“, man sagt nicht „Neofaschismus“ – sagt der Leiter der Thüringer Landeszentrale für politische „Bildung“.

Wie wir neulich berichteten, wird eine Ausstellung des VVN/BdA in Suhl heiß diskutiert. Als Grundlage vermuteten wir, neben der gewöhnlichen Kleingeisterei von CDUler_innen diese Expertise des Verfassungsschutzes in Baden-Würtemberg. Nun erhellt sich die Szenerie weiter, laut der Berichterstattung der Tageszeitung Freies Wort hat auch die Landeszentrale für politische Bildung Thüringen ihren Senf dazu gegeben. Das Freie Wort gibt den Inhalt eines Schreibens folgendermaßen wider:

Die Thüringer Landeszentrale für politische Bildung kommt nun zu diesem Befund: „Die Ausstellung ist in Teilen fachlich inakzeptabel, stark einseitig ausgerichtet und ideologisch-propagandistisch angelegt“, heißt es in einem Schreiben von LZT-Leiter Franz-Josef Schlichting (…). Statt mit dem Begriff „Rechtsextremismus“ zu arbeiten, würden undifferenziert Personen und Organisationen dem Terminus „Neofaschismus“ zugeordnet. Namhafte Politiker demokratischer Parteien würden als Stichwortgeber der neofaschistischen Szene aufgeführt.

Also, wer heute den Rechtsextremismusbegriff nicht gebraucht muss sich nun wirklich nicht über Strafanzeigen wundern – lieber VVN/BdA, man kann ja nicht einfach Begriffe benutzen wie man gerne möchte…

Quelle: Artikel in Freies Wort (Thüringen), 4.2.2011

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