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Bodo Ramelow kein Feigenblatt für Eckhard Jesse

April 1, 2011
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Bodo Ramelow (Die Linke) Politiker, Gewerkschafter und Beobachtungsobjekt des Verfassungsschutzes erhielt vor kurzem eine Anfrage von Extremismustheoretiker Prof. Eckhard Jesse, in seinem Jahrbuch „Extremismus & Demokratie“ einen Artikel zu schreiben der eine Besprechung des Verfassungsschutzberichtes des Jahres 2009 des Bundesamtes für Verfassungsschutz beinhalten sollte. Ramelow traf die Entscheidung Jesses „Kampf gegen die demokratische Linke nicht (zu) unterstützen“ und führt in einem Offenen Brief an Jesse aus: „Ich verweigere mich dem Versuch, mich als Ihr Feigenblatt benutzen zu lassen, um Ihrer Arbeit einen pluralen und objektiven Anspruch zu geben.“ Zudem formulierte Ramelow einen Offenen Brief an Jesse, in dem er ihm Verharmlosung und implizite Unterstützung des Neonazismus und Hetze gegen demokratische Linke vorwirft.

Ein solche konsequente Haltung nehmen die wenigsten kritischen Wissenschaftler_innen und Autor_innen ein – interessanterweise sind es meist die, die zum Beobachtungsobjekt des Inlandsgeheimdienstes geworden sind.

Quellen: Tom Strohschneider, „Ich möchte dafür nicht das Feigenblatt sein“, Der Freitag (online), 31.3.2011.

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