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„Diese Schere im Kopf hatte ich zum letzten Mal in der Zeit der DDR-Diktatur…“

August 18, 2011
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Jenas Oberbürgermeister Albrecht Schröter meldet sich mittels eines Briefes an Sachsenes Ministerpräsident Tillich zu Wort, in dem er Unverständnis für das Agieren sächsischer Behörden zeigt und Ministerpräsident Tillich nach Jena zum Gespräch einlädt.

In der Einladung heißt unter anderem:

Dann erfahren wir, dass in diesem Zusammenhang über eine Million Handydaten gespeichert wurden. Ich frage mich seitdem bei jedem Gespräch, das ich mit Handy führe, was ich sagen möchte und was nicht. Diese Schere im Kopf hatte ich zum letzten Mal in der Zeit der DDR-Diktatur…

…und…

Als nicht hinnehmbar betrachte ich auch die öffentliche Bemerkung des Sprechers der Dresdner Staatsanwaltschaft, Jan Hille, der kritische Nachfragen aus dem Raum der Politik mit dem Agieren von Rechtsextremisten und Querulanten vergleicht (taz, 11.8.2011).

Ob Albrecht Schröter nun auch Gegenstand sächsischer Ermittlungen wird (möglicherweise Majestätsbeleidigung? oder sachsenfeindliches Querulantentum? ) ist uns nicht bekannt.

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