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Gegen den politischen Kreuzzug: Die Leseemfpehlung

Dezember 5, 2012
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Cover_Verfassungsfeinde_Brennende Autos, Vermummte hinter Barrikaden: Wenn in der Öffentlichkeit von »Linksextremismus« die Rede ist, wird das Thema meist mit Bildern gewalttätiger Bedrohung illustriert.

Doch für den Staat und einen Teil der
Wissenschaft beginnt »Linksextremismus« nicht erst in wenn das Gewaltmonopol wirklich einmal herausgefordert wird, sondern weit vorher: bei so genannten Gesinnungstaten, beim bloßen Nachdenken
über Alternativen zum herrschenden Konsens. Der Begriff »Linksextremismus« diskreditiert und kriminalisiert einen ganzen Zweig der politischen Debatte. »Linksextremisten« sollen als Gefahr für eine als »gut« apostrophierte Mitte
aus dem demokratischen Spiel herausgelöst werden. Wer nicht bereit ist, sich einem so rituellen wie fragwürdigen Bekenntnis zur »freiheitlich demokratischen
Grundordnung« anzuschließen, bekommt schnell ein Problem und wird als Verfassungsfeind gebrandmarkt.
Warum ist das so? Wie konnte ein derart ideologisch imprägnierter Begriff wie »Linksextremismus« zur weithin akzeptierten Leitidee politisch-polizeilicher Praxis werden? Und wie funktioniert das Ensemble aus repressiver Kontrolle, wissenschaftlichen Thesen und medialer Inszenierung?

Diesen Frage widmen sich: Jonas Engelmann (Redakteur von »testcard« im Ventil Verlag), Robert Feustel (Universität Leipzig), Andrea Hübler (Politikwissenschaftlerin), Freerk Huisken (Professor im Unruhestand aus Bremen), Stephan Kuhn (Rechtsanwalt, promoviert zu Staatsschutz), Doris Liebscher (Mitbegründerin des Antidiskriminierungsbüros Sachsen e.V.), Holger Oppenhäuser (Mitarbeiter im Attac Bundesbüro), Kristin Pietrzyk (Rechtsanwältin), Christian Schmidt (Autor), Elke Stevens (Komitee für Grundrechte und Demokratie).

Kostet 12,80 Euro und gibt’s im herkömmlichen und Online-Buchhandel sowie direkt beim Verlag unter: http://www.vsa-verlag.de/nc/buecher/detail/artikel/verfassungfeinde/

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