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14 Minuten

Dezember 17, 2013
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Im Dezember letzten Jahres besuchte der Chef des Landesamtes für Verfassungsschutz Sachsens, Gordian Meyer-Plath, Leipzig und wurde innerhalb von 23 Minuten von ca. 50 Anwesenden auf dem Podium und in den Gästereihen darauf hingewiesen, dass er und seine Behörde nicht als Gesprächspartner akzeptiert werden.

Nun setzte der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (von dem gemunkelt wird, er seine eine Vorfeldorganisation der Jungen Union) zum Nikolaustag eine Veranstaltung mit Meyer-Plath in der HTWK zum Thema „Extremistische Bestrebungen in Sachsen“ an. Dort war die Situation eine gänzlich andere als ein Jahr zuvor im Rathaus. Viele der anwesenden Gäste waren so begeistert und ließen sich so häufig zu Beifallsbekundungen durch Händeklatschen hinreißen, dass Meyer-Plath schon nach 14 Minuten befand, eine Veranstaltung sei hier, wo alle den Verfassungsschutz so dolle lieben, dass sie ganz außer sich sind, reine Zeitverschwendung.

Nur die Jungs vom RCDS haben nichts geschnallt und beschweren sich über Störungen. Derweil war die Stimmung so gar nicht so schlecht, wie uns ein youtube-Video verrät.

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