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„Danke, liebe Antifa!“

Februar 5, 2014
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Wenn das Bundesamt für Verfassungsschutz konsequent ist, führt es den tagesspiegel im nächsten Jahresbericht als „linksextremer Tendenzen verdächtig“.

Immerhin wird dort einer der Hauptfeinde des VS (oder in dessen Denke „des Staates“ und „der fdGO“) hofiert. Sebastian Leber bedankte sich in einem Artikel am 24.1. bei der, ja – der Antifa. Denn:

Wollen Nazis heute durch Straßen ziehen, werden sie von einem riesigen Polizeiaufgebot abgeschirmt. Die gesamte Wegstrecke ist von Hundertschaften abgesperrt, es gibt Gitter und Polizeiketten – Passanten sind weit weg, Hetzparolen verhallen ungehört. Das alles passiert nur, weil der Staat genau weiß, dass militante Linke sonst Radau machen.

und

Mich beruhigt es, in einer Stadt zu leben, die eine starke, aktive Antifa hat. Weil ich dann sicher bin, dass in meinem Kiez keine Nazis die Meinungshoheit übernehmen.

Ach ja, übrigens: Diese Menschen machen das ehrenamtlich.

Einer der ersten der sich zu diesem journalistischen Ausbruch meldete war Thilo Sarrazin. Per Leserbrief. Der folgendes bemängelt:

Der Autor äußert seine Genugtuung darüber, dass die Antifa mit Gewalt gegen Meinungsäußerungen aus der rechten Ecke vorgeht. Er freut sich also ganz offen über die Rolle einer gewalttätigen linken SA, die jene Bereinigung des Meinungsspektrums erzwingt, welche der Rechtsstaat nicht leisten kann, will er sich nicht selbst aufgeben.

Ach, der ist übrigens immernoch Mitglied der SPD – der Sarrazin.

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